Argentina

Final

Nach acht Monaten ging unsere einzigartige Reise in Buenos Aires zu Ende, und wir sind glücklich und dankbar, dass wir diese wunderbare Zeit erleben durften. Ein herzliches Dankeschön für die begleitenden Kommentare. Es erfreut uns sehr, dass euch die Bilder gefallen haben.

Tschüs, Bye Bye, Hasta Luego, Tot Ziens!

Acki und Bruno

 

Ecuador

La Mitad Del Mundo

Auf der Straße der Vulkane ging’s ab durch die Mitte der Welt. Das eher bescheidene und wenig frequentierte Äquatordenkmal direkt an der Panamericana, markiert im Gegensatz zum vermessenen „La Mitad del Mundo“ die exakte Position des Äquators. Die zahlreichen und ahnungslosen Besucher des monumentalen Bauwerks nördlich von Quito, machen ihren hemisphärischen Spagat 240 m südlich der wahren äquatorialen Linie.

Quito war ein atemberaubender Höhepunkt der Tour. Die höchstgelegene Hauptstadt der Welt imponierte mit einem pittoresken Centro Historico und lieferte grandiose Aussichten auf die schneebedeckten Gipfel von Cotopaxi & Co.

Wir haben nun entschieden, unsere Reise bereits im Dezember zu beenden und früher als geplant in den Heimathafen zurückzukehren.

Damit wir in der verbleibenden Zeit noch einige spektakuläre Orte Südamerikas besuchen können, werden wir die Räder nicht nur mit Muskelkraft bewegen, sondern auch die Pferdestärken der öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch nehmen.

¡Hasta pronto!

Colombia

El Pulgar Hacia Arriba 

Bevor wir uns auf den Weg durch die atemberaubende andine Bergwelt machten, mussten wir uns in Bogotá ein paar Tage an die Höhe gewöhnen. In 2600 m ging uns schnell die Puste aus. Die Luft war spürbar dünner und zusätzlich stark mit Abgasen belastet. Viele Leute bewegten sich mit Staub-oder Sauerstoffmasken durch die Stadt.

Die 1000 km bis zur ecuadorianischen Grenze verlangten uns alles ab. Über Internet-Reiseberichte anderer Radfahrer, die sich ebenfalls strampelnd durch die Anden bewegten, können wir nur müde lächeln. Tagestouren von 80-100 km erscheinen uns äußerst schwierig. Unsere Etappen hatten eine durchschnittliche Länge von 50 km mit einem max. Anstieg von 800 hm. Permanente Höhen- und Temperaturunterschiede zehrten an den Kräften und ließen keine längeren Touren zu.

Manche Pisten waren für uns unfahrbar. Teilstücke der Panamericana bestanden nur aus Geröll und Schlamm. Diese Abschnitte überbrückten wir mit Lastentaxis, die nicht immer geländetauglich haarscharf an Abhängen vorbeirutschten und abgrundtiefe Blicke bescherten.

Auch in diesem kulturell und landschaftlich hochinteressanten Land hatten wir wunderbare Begegnungen mit Menschen, die uns mit erhobenem Daumen ein willkommenes Lächeln schenkten.

Costa Rica

Pura Vida Con Mucho Gusto

Mit dem Flieger ging’s von Havanna über Cancun direkt nach San José in die Hauptstadt Costa Ricas.

Die lebenslustigen und äußerst höflichen Costa-Ricaner gaben uns gleich leidenschaftlich zu verstehen, dass wir sehr willkommen waren. Stark beeindruckte uns die lockere und positive Lebenseinstellung der Ticos. Hinzu kam die herzliche Gastfreundschaft, die den Aufenthalt in ihrem friedlichen Land ausgesprochen angenehm machte.

In Begleitung dicht gedrängter Fahrzeuge sind wir über die Panamericana in Richtung Pazifikküste gefahren, konnten in diversen Nationalparks durchatmen, die bunte Flora genießen und glücklicherweise ungiftige Tiere, wie brüllende Affen, schwirrende Vögel und fliegende Delfine bewundern.

Auch wir werden wieder fliegen. Südamerika und die hohen Pässe der Anden reizen uns so sehr, dass wir uns die umständliche Bootstour von Panama nach Kolumbien sparen und uns straks nach Bogotá begeben.